Für die nächste Zeit sind (leider noch) keine besonderen Veranstaltungen geplant.

 

 

Spanischer Gottesdienst

 

Am Sonntag, den 12.11.2017 fand um 18:00 Uhr ein spanischer Gottesdienst in der Krankenhauskapelle des St. Bonifatius Hospitals statt.



Wie spanisch war die spanische Zeit in Lingen?

 

Eine Zeitreise in die Lingener Geschichte

 

Zu einem Vortrag über die „Spanische Zeit“ in Lingen lud die Deutsch-Hispanische Gesellschaft am Montag, 23. Februar, um 19.00 Uhr in das Emslandmuseum Lingen in. Dr. Andreas Eiynck berichtete anhand zahlreicher Dokumente und Bilder über Lingen im Zeitraum zwischen 1550 und 1630. In diese Zeit fallen der Ausbau der Lingener Festungswerke, die wechselseitigen Eroberungen der Stadt im Spanisch-niederländischen Krieg, aber auch der Wechsel der Konfession, der mit jeder Eroberung der Festung verbunden war. Der Referent ging dabei insbesondere der Frage nach, wie stark die sogenannte „Spanische Zeit“ in Lingen wirklich von Spanien bestimmt wurde, oder ob im damaligen Habsburgerreich nicht ganz andere Kräfte das Schicksal Lingens leiteten.

 

Der Habsburger Kaiser Karl V. eroberte im 16. Jahrhundert Lingen, um hier die unter den Tecklenburger 1541 eingeführte lutherisch Reformation wieder rückgängig zu machen. Als bald darauf in den Niederlanden ein Aufstand gegen die Habsburger losbrach, kam den Habsburgern die Festung Lingen aufgrund ihrer verkehrsräumlichen Lage sehr gelegen. An der Spitze des Hauses Habsburg stand mittlerweile Philipp II, König von Spanien. So gelangten auch spanische Truppen auf den niederländischen Kriegsschauplatz, in dem die Festung Lingen eine wichtige Rolle spielte. Als „Teil von Spanien“ wurde Lingen aber nie betrachte, sondern die Habsburger zählten es immer zu den Niederlanden. Der Begriff „Spanische Niederlande“ kam erst später auf, als sich die calvinistisch geprägten nordlichen Niederlande entgültig von den Habsburgern lossagten. Auch der bekannte Admiral Spinola, der 1605 die Festung Lingen den Oraniern nach achtjähriger Besetzung wieder entreißen konnte, war kein Spanier, sondern ein gebürtiger Genuese, der in den Diensten der Habsburger stand. Die von ihm auf dem heutigen Universitätsplatz errichtete Garnisonskirche nannten man folgerichtig auch nicht die „Spanische“, sondern die „Italienische Kirche“. Das Heer der Habsburger bildete ohnehin einen bunten Mix von Söldnern aus vielen Ländern Europas.

Neben den großen politischen und militärischen Ereignissen dieser Zeit schildert der Referent aber auch alltäglich Begebenheiten aus jener Epoche. Hierzu gehört das Leben der Bauern, wie es sich im Spiegel der „Beschrivinge“ der Grafschaft Lingen von 1555 darstellt, aber auch das Schicksal der Bewohner von Stadt und Land in den damaligen Kriegszeiten. Schließlich zeigt der Referent Beispiele, wo Spuren der „Spanischen Zeit“ in Lingen bis heute zu entdecken sind.

Die Deutsch-hispanische Gesellschaft lädt alle Interessierten zu diesem Vortrag ein. Der Eintritt ist frei, Nichtmitglieder werden um eine kleine Spende gebeten.


 

 

15.11.2014 - 22.02.2015         Lluis Mateu in der Kunsthalle Lingen

Erstmals in Deutschland machte die Kunsthalle Lingen die Werke des spanischen Künstlers Lluis Mateu aus der Lingener Partnerstadt Salt einem breiten Publikum zugänglich. Die Ausstellung gab Aufschluss über die Vielseitigkeit dieses Künstlers, der in den Medien Zeichnung und Malerei bis zur Skulptur Themen erarbeitet von der Landschaftsdarstellung, Stadtansichten, Selbstbildnissen sowie Menschen- und Tierdarstellungen. Der Titel dieser Ausstellung „50 anos de pintura“ verwies darauf, dass hier ein Querschnitt aus dem umfangreichen Werk und den verschiedenen Schaffensperioden dieses Künstlers geboten wird.

 

 

Zeitgleich waren in der Kunsthalle Lingen die Werke die Trägerin des Lingener Kunstpreises 2014, Marieta Chirulescu, zu sehen.

 

Kunsthalle Lingen, Kaiserstraße 10a, 49809 Lingen

Öffnungszeiten:   Di. – Fr. 10:00 – 17:00 Uhr, Sa., So. 11:00 – 17:00 Uhr,

     Do. 04.12.2014 / 08.01.2015 / 05.02.2015: 10:00 – 23:00 Uhr

 


03.11.2014   Vortrag über Nicaragua

Herr Clemens Niers informierte umfassend über Nicaragua, eines der ärmsten Länder der Welt; die schöne Natur mit ihrer Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere; die Menschen, aber auch über die sozialen und politischen Probleme.

                            


Tertulia

(spanisch/deutscher Stammtisch)

 

jeden 1. Donnerstag im Monat um 20:00 Uhr im Kolpinghaus Lingen, Burgstr. 25

Weil es jeweils leckere Tapas gibt, wird um Anmeldung unter Tel. 0591/912070 gebeten.

 


Unser Tipp:

 

Spanischkenntnisse vertiefen unter: https://de.duolingo.com/  (deutsch-spanisches Lernprogramm)

 

Spanisches Livefernsehen zu finden unter:http://www.rtve.es/noticias/directo-la-1/